Als Mitte März 2020 auf Fuerteventura der Shutdown kam, Geschäfte und Hotels geschlossen wurden, es eine strenge Ausgangssperre und keine Flüge mehr gab, da dachten wir die Welt bricht zusammen für unsere Tierschutzarbeit.
Doch schnell haben wir die Situation analysiert und uns den jeweiligen Gegebenheiten flexibel angepasst. Gott sei Dank haben wir kurze Entscheidungswege und Helfer, auf die wir auch in der COVID-19 Krise zu 100% zählen konnten und auch noch können.
Die Hotelkatzen werden seitdem 3x wöchentlich versorgt, an manchen Stellen sogar täglich. Auch haben wir Futterspender aufgestellt um die Futterintervalle zu überbrücken. Die Hotels kooperieren weiterhin mit uns, alle Katzen werden wie immer versorgt. Durch das Ausbleiben der Touristen hat sich unser Futterbedarf allerdings verdreifacht.
Kastrationen, die Basis unserer Tierschutzarbeit, liefen im Rahmen des Lockdowns weiter. Auch die Unterstützung mittelloser Katzenhalter konnten wir trotz erhöhter Nachfrage weiter anbieten.
Augen zu und durch war unser Motto. Von Tag zu Tag sehen wie es weitergeht. Im Oktober hatte wir eine ziemliche Talfahrt, aus der wir uns dank eurer Hilfe wieder rausbegeben konnten.
Eure Solidarität traf uns mit voller Wucht. Ihr habt unterstützt wo ihr konntet und die Katzen nie im Stich gelassen. Da wurde das eingesparte Urlaubsgeld, das Benzingeld, das Friseurgeld, das Geld für das Fitnessstudio etc. gespendet. Ihr habt immer an unserer Seite gestanden – trotz COVID-19.
Ihr habt es verdient, die ungeschminkte Wahrheit unserer Aktivitäten 2020 zu erfahren.

Insgesamt konnten wir 1.357 Katzen helfen. 3,8 Katzen waren somit durchschnittlich pro Tag bei einem unserer Kooperationstieräzten.
- 679 Katzen wurden kastriert
- 642 Katzen wurden behandelt / operiert
In diesen Zahlen ist die Kastrationskampagne des Cabildos nicht enthalten.
Und jetzt krempeln wir die Ärmel hoch für 2021, wir stecken schon wieder ellenbogentief in unserer Tierschutzarbeit.
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