Pippi & Polly

Pippi & Polly

nicht ohne meine Schwester

 

 

Die Schwestern wurden ausgesetzt an einem Haus gefunden. Damit sie nicht im Straßenverkehr umkamen, haben wir sie in eine Pflegestelle gesetzt.

Pippi und Polly waren anfänglich ganz durcheinander. Menschen waren sie gewöhnt, sie wurden nicht frei geboren sondern waren in menschlicher Obhut. Sie wurden dann einfach ausgesetzt und ihrem Schicksal überlassen.

Sie sind nun Ende November auf eine Pflegestelle ins Ruhrgebiet gezogen. Die Schwestern sind sehr verschmust, menschenbezogen, verspielt, neugierig. Sie schlafen gern auf dem Menschen und in seinem Bett.

Wir wünschen uns Wohnungshaltung für die Geschwister. Ein Balkon müsste katzensicher abgenetzt werden.

Es ist eine große Verantwortung Katzenkinder aufzunehmen. Sie sollten sich dessen bewusst sein.

 

 

 

Alter/Geburtsdatum: ca. 20.07.2021

Geschlecht: weiblich

Rasse: EKH

Kastriert: ja

Geimpft: ja

Gechippt: ja

Katzenaids: negativ

Leukose: negativ

Katzenverträglich: ja

Hundeverträglich: ja

Kinder: denkbar

Handicap: keins

Haltung: Wohnungshaltung

Aufenthaltsort: 44579 Castrop-Rauxel

Bei uns seit: September 2021

 

 

Spende „Weihnachts-Futter“

Spende „Weihnachts-Futter“

Wir möchten gerne kurz vor Weihnachten auf Fuerteventura Futterspenden an Katzenkolonieversorger verteilen.

EL CAPITÁN unterhält nicht nur über 30 Katzenfutterplätze, wir unterstützen auch Fütterer mit Kastrationen, tiermedizinischen Behandlungen, Desparasitationen und natürlich auch mit Futter. Viele Katzenversorger bezahlen das Futter aus eigener Tasche, doch die Corana-Krise hat viele in die Arbeitslosigkeit gestürzt. Einige sind sogar mittellos und brauchen selber Hilfe. Der ein oder andere zusätzliche Futtersack ist nicht nur willkommen, er entscheidet auch darüber ob die Katzen genug zu Fressen bekommen.

Vielen Dank im Namen der Straßenkatzen.

Ein 10 kg Sack Trockenfutter kostet 10,50 €.

 

Aktiv-Urlaub auf Fuerteventura

Aktiv-Urlaub auf Fuerteventura

Beate und Thomas sind Mitglieder von EL CAPITÁN. Sie bieten auch immer ihre Hilfe an, wenn sie auf der Insel sind und stellen sich als Flugpaten zur Verfügung.

Sie lassen alles stehen und liegen, ändern ihre Freizeitpläne, wenn es darum geht aktive Hilfe zu leisten.
So auch bei unserer Notfallkatze, die natürlich an einem Sonntag zum Tierarzt musste. Im Süden der Insel gibt es keinen tierärztlichen Notdienst. Unsere mobile Tierärtztin war im wohlverdienten Urlaub und so kam nur eine Fahrt in die Inselhauptstadt in Frage. Die Entfernung von 70 km pro Strecke schockte das Paar nicht und sie brachten sie zum Tierarzt.

Der Urlaub aus Thomas Sicht:
„Wieder einmal waren wir eine Woche auf Fuerteventura unterwegs. Nach langen 3 Jahren. 8 Tage R2 Pajara Beach.
Ein toller Urlaub.

Natürlich haben wir uns auch für die Katzen eingesetzt. Direkt am ersten Tag erreichte uns ein Notruf von EL CAPITÁN aus Deutschland: Eine schwer kranke Katze musste zum Tierarzt nach Puerto del Rosario gefahren werden.

Am nächsten Tag suchten wir eine Katze mit Hautkrebs in einer Hotelanlage. Leider war sie nicht zu sehen.

Am Tag 4 lief uns beim Mittagessen eine Taube mit einem seltsam aussehenden Schnabel über den Weg.

Die Tierklink ist nicht weit, also los…… Sie hatte einen durch Viren verursachten Tumor, und musste erlöst werden.

Am Tag 5 ging es nach Esquinzo. Dort haben wir eine Katze in einer Hotelanlage gesucht und entwurmt.

Am selben Tag gelang es uns dann die Katze mit dem Hautkrebs zu sichern, und in die Klinik zu bringen.

Danach wurde eine andere Mieze, die kastriert worden war, wieder in ihre Anlage gebracht.

Am letzten Tag schließlich brachten wir die Katze mit dem Hautkrebs in eine Pflegestelle.

Ganz besonders gefreut haben wir uns über das Treffen mit den langjährigen EL CAPITÁN Helfern Linda und Ian. Die beiden sind unermüdlich für EL CAPITÁN unterwegs und hatten uns am 25sten Oktober 2015 geholfen unseren Skodi aus dem Motorraum eines Autos zu holen. Ihr seid echt großartig! ❤️“

Großartig finden wir die selbstlose Unterstützung von Beate und Thomas. Ihr habt den Katzen und uns sehr geholfen. Herzlichen Dank.

 

Gary – *auf Dauerpflegestelle in Hannover

Gary – *auf Dauerpflegestelle in Hannover

VK-Canario-Profil

– traurige Samtpfote

 

Gary kam zu uns mit Hautkrebs auf der Nase und denn Ohrrändern. Wir haben sie dann einem Spezialisten vorgestellt, der unregelmäßig nach Fuerteventura kommt. Sie bekam dann Elektrochemotherapie. Doch damit ist es nicht getan. Gary muss raus aus der starken Sonneneinstrahlung der kanarischen Insel. Sonst war alles vergebens.

Gary ist sehr menschenbezogen. Sie war schon einmal bei uns, da hat sie sich verträglich mit anderen Katzen gezeigt. Das ist nun leider nicht mehr so. Gary ist deswegen alleine in ihrem Gehege. Sie weint ihrem Pflegefrauchen nach, wenn das geht. Gary ist traurig und möchte nicht mehr alleine sein.

Wir sehen Gary bei Menschen mit viel Zeit. Ein ruhiger, nicht aufdringlicher Kater könnte bereits im neuen Zuhause sein. Dann sollte viel Platz sein um sich gegebenenfalls aus dem Weg zu gehen. Ein katzensicherer Balkon für die Sinneseindrücke und zum Chillen wäre optimal.

UPDATE 12/2021: Gary ist in nun in einer Pflegestelle in Hannover-

UPDATE 05/2022: Der Anfang war nicht einfach. Gary hat sich schwer getan mit der Umstellung. Nachts ist sie oftmals orientierungslos aufgewacht und musste dann beruhigt werden. Zum Glück ist die Pflegestelle sehr einfühlsam, verständnisvoll und geduldig. Gary hat den eingenetzten Balkon entdeckt. Und mit ihrem Mitkater klappt es auch immer besser.

UPDATE 10/2022: Gary hatte eine Zahn-OP, nun ist sie hoffentlich wieder schmerzfrei. Leider sind ihre Nierenwerte nicht sehr gut. Sie bekommt nun Spezialfutter.

UPDATE 09/2023: Gary konnte die Hinterbeine nicht mehr bewegen, nach langer Diagnostik stellte sich eine versteckte Blasenentzündung als Ursache heraus. Ihre Nierenwerte sind schlecht, zum Glück hat sie wieder angefangen zu fressen. Die Dauerpflegestelle entpuppt sich als Hospizplatz. Gary bekommt alle Fürsorge, die sie braucht. Dafür sind wir den Pflegeeltern mehr als dankbar.

 

 

Alter/Geburtsdatum: ca. 01.10.2017

Geschlecht: weiblich

Rasse: EHK

Kastriert: ja

Geimpft: ja

Gechippt: ja

Katzenaids: negativ

Leukose: negativ

Katzenverträglich: bedingt

Hundeverträglich: denkbar

Kinder: ja

Handicap: hatte Hautkrebs

Haltung: Wohnungshaltung

Aufenthaltsort: 30419 Hannover

Bei uns seit: April 2021

 

 

Good bye Trinidad

Good bye Trinidad

Wie alles begann …

Trinidad tauchte im April 2017 vor „unserer“ Tierarztpraxis in Costa Calma auf. Wir staunten nicht schlecht, denn sie stammte aus einer Katzengruppe, die wir zuvor kastriert hatten. Und diese Gruppe befand sich nicht in der Nähe der Costa Calma. Wie Trinidad wieder dorthin gekommen ist bleibt für immer ihr Geheimnis.

Die bildhübsche Schildpattkatze hatte eine Maulhöhlenentzündung, geschwollene Lymphknoten und war sehr abgemagert. Da Behandlungen mehrfach keinen langfristigen Erfolg zeigten wurde sie auf Calicivirus getestet. Der Test war leider positiv und ebenso der zweite Kontrolltest. Sie bekam dann eine Interferontherapie.

Trinidads Gesundheitszustand hat sich danach stabilisiert. Trotzdem mussten wir den drastischen Schritt gehen und ihr alle Zähne ziehen lassen. Anders hätten wir ihre Maulhöhlenentzündung nicht in den Griff bekommen. Sie kann problemlos Nass- und auch Trockenfutter fressen. Da es keine Zähnchen mehr gab, die ihre Zunge im Mäulchen zurückhielten, war die Zungenspitze meistens draußen. Es sah so aus, als würde sie uns die Zunge rausstrecken. Ab und an speichelte sie, sie bekam dann ein entzündungshemmendes Medikament.

Niemals hatte die zauberhafte Trinidad eine Vermittlungsanfrage. Bei jedem Besuch auf Fuerteventura wurde uns das Herz schwer, wenn wir diese anhängliche Katze besuchten.

Im September 2020 dann die Wende …

Trinidad kam auf eine Pflegestelle nach NRW. Sabine W. hatte sich bereit erklärt sie bis zur endgültigen Vermittlung aufzunehmen. Schnell hat sie das Herz der Zweibeiner erobert und auch die Mitkatzen waren sehr von der Gastkatze angetan. Trinidad genoss es sehr von Katze Sina geputzt zu werden und auch den Weg ins Bett hat sie schnell gefunden.

Es gab zwar ein paar Anfragen aber immer nur in Einzelhaltung. Doch Trinidad brauchte Katzengesellschaft.

Trinidad hatte krankheitsbedingt immer wieder mit Entzündungen im Maul zu tun. Außerdem war Sie sehr mäkelig beim Fressen, was Sie heute nahm, blieb morgen stehen, Trockenfutter wollte Sie auch nicht. Dafür war Frischfleisch sehr beliebt bei der Katzendame und sogar Küken konnte die zahnlose Katze mit Hingabe fressen.

Sabine W. hatte Trinidad immer sehr gut im Auge und reagierte sofort auf Krankheitssymptome. Im September dieses Jahres sollte sie geimpft werden, da sie aber recht dünn war und sehr viel getrunken hat, wurde erst einmal das Blut untersucht.

Sie hatte hohe Entzündungswerte, wie immer dicke Lymphknoten im Hals und einen sehr hohen Kreatininwert. Der Haustierarzt meinte sofort “ Es sieht so aus, als ob der Virus in die Nieren gewandert ist.“ Trinidad wurde dementsprechend behandelt.

Leider kein Happy-End …

Einen Monat später hatte Sie plötzlich das rechte Auge vereitert. Das bekam Sabine schnell in den Griff doch Trinidads Allgemeinzustand ging in wenigen Tagen rasant in den Keller. Trinidad kam dann noch in eine Tierklinik, doch unsere schlimmsten Befürchtungen wurden bestätigt. Sie hatte akutes Nierenversagen. Die Nachricht war ein Schock, so schnell hatten wir nicht damit gerechnet.

Sabine hat Trinidad den letzten Liebesdienst erweisen und sie gehen lassen. Zuhause konnten sich dann ihre Katzenfreunde von ihre Gastkatze verabschieden.

Und da Trinidad nicht nur eine Pflegekatze, sondern ein Familienmitglied war, bekam sie eine Einzeleinäscherung. Ein Teil ihrer Asche bleibt bei Sabine, der andere Teil geht zurück in ihre Heimat Fuerteventura und wird dort verstreut.

„Du warst ein so lieber Engel, Du warst ein Teil unsere Familie, wir vermissen Dich aber Du bleibst immer in unseren Herzen.“

Wir begleiten sie ihr ganzes Leben, sie uns aber nur ein Stück.

Danke Sabine W. für die liebevolle Betreuung von Trinidad.