Nicholas liebt die TV Sendung Let’s Dance. Die verpasst er um keinen Preis. Doch für El Capitán macht der junge Katzenfreund gern mal eine Ausnahme.
„Hallo,
mein Name ist Nicholas und ich bin 9 Jahre alt.
Vor Corona war ich mit meinen Eltern und meiner Schwester einige Male auf Fuerteventura und habe dort auch die Katzen kennengelernt, um die sich der Verein El Capitán animal project kümmert. Meine Eltern unterstützen seitdem den Verein und so kam es, dass meine Mama gelegentlich an den Frankfurter Flughafen fährt, wenn dort Katzen von El Capitán ankommen, die hier in Deutschland ein neues Zuhause gefunden haben.
Ich habe soooo lange darauf gewartet, dass ich mal mit an den Flughafen fahren kann und Anfang April hat es endlich geklappt. Der Flug kam zwar auch erst spät an, aber es war Freitag und so konnte ich am nächsten Tag ausschlafen. Ich habe dafür sogar auf Let´s Dance verzichtet – okay, mein Papa hat es für mich aufgenommen.
Wir und auch die Adoptantin waren sehr pünktlich am Flughafen, aber leider nicht das Flugzeug. So hatte ich noch Gelegenheit, mich am Flughafen umzusehen, während meine Mama mit der Adoptantin für den Verein alles erledigt hat.
Ich muss gestehen, dass ich irgendwann tatsächlich müde wurde. Das Flugzeug war nun schon lange gelandet und wir warteten und warteten und warteten. Die Katzenboxen werden normalerweise beim Sperrgepäck ausgegeben, was oft lange dauert.
Aber plötzlich war ich wieder putzmunter, denn endlich wurde die Katze von den Flugpaten gebracht. Ich war so aufgeregt und konnte sie in der Box entdecken: eine weiße Katze namens Lila, ohne Ohren, die leider in der kanarischen Sonne verbrannt sind. Lila kam sogar einmal nach vorn ans Gitter, sodass ich sie fotografieren konnte.
Zufrieden sind nun alle, die Adoptantin und wir, zum Auto gegangen. 50 Kilometer Heimfahrt lagen noch vor uns, davon habe ich 48 im Tiefschlaf verbracht. Erst nach Mitternacht waren wir zu Hause. Ich weiß nicht, wie ich ins Bett gekommen bin. Meine Eltern haben erzählt, dass mein Papa mich ins Bett getragen hat. Das scheint zu stimmen, denn dort bin ich am nächsten Morgen aufgewacht.
Unsere Familie freut sich immer, wenn ECap-Katzen in Deutschland ein tolles Zuhause finden. Bei der nächsten Ankunft in Frankfurt bin ich sehr gern wieder mit dabei.“

Das Foto zeigt Nicholas mit Familienkater Lenny. Beide haben der Veröffentlichung zugestimmt.
Neueste Kommentare